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Balance Akupunktur

Die Balanceakupunktur ermöglicht es uns mit wenigen Nadeln, klar strukturiert, exakt im Einklang mit der traditionellen chinesischen Medizintheorie, hervorragende Therapieergebnissezu erzielen. Der Patient spürt unmittelbar den positiven Effekt. Dies ist nicht nur zum Vorteil für den Patienten, sondern es trägt auch bei zur Reputation des Therapeuten.

Die Diagnostik in der Balanceakupunktur ist meridianorientiert. Das heiß, sie besteht lediglich in der Benennung des betroffenen Meridians. Im Gegensatz dazu sind Zang Fu Diagnosen – wie z.B. „Le-Qi-Stagnation“ – eine Domäne der Kräutermedizin. Hier sollte eine klare Grenze gezogen und eine Vermischung vermieden werden. Die Praktikabilität dieser Diagnosestellung wird in der täglichen Praxis bestätigt.

Die Vorgehensweise besteht immer aus 3 Schritten. Im ersten Schritt wird die betroffene Leitbahn diagnostiziert, im zweiten Schritt die balancierende Leitbahn gefunden. Im dritten Schritt schließlich müssen die auf der balancierenden Leitbahn zu stechenden Punkte gefunden werden.

Grundsätzlich wird zwischen einer lokalenund einer globalen Balanceunterschieden.

Die lokale Balanceermöglicht es, eine oder mehrere Leitbahnen zu finden, die eine lokale Symptomatik – meist Schmerz – ausgleichen sollen. Die Auswahl erfolgt aus 6 Balance-Systemen, welche sich aus Grundprinzipien der klassischen chinesischen Medizin – Yin und Yang, Ba Gua, 8 Trigramme, Meridianuhr – ableiten.

Die Auswahl der Punkte erfolgt durch die Strategien von Spiegelung und Abbildung. Die Spiegelung wird angewendet zur Therapie von Symptomen an den Extremitäten. Dabei wird eine Extremität auf eine andere Extremität gespiegelt, wobei wir z.B ein Kniegelenk über ein Ellbogengelenk behandeln können, und umgekehrt.

Die Abbildung ist eine Strategie, die angewendet wird zur Therapie von Beschwerden an Kopf und Rumpf. Dabei werden Kopf und Rumpf auf eine Extremität – auf welcher dann auch die zu nadelnden Punkte gefunden werden – abgebildet.

Mit der globalen Balance können wir komplexe Beschwerdebilder wie Reizdarmsyndrom, Asthma, Dysmenorrhoe, Hypertonie oder Allergien behandeln. Hier sind die Systeme der Antiken Punkte, der 5 Elemente, der 5 Jahreszeiten und der 64 Hexagramme von Bedeutung.

Kurs 1:

Theoretische Grundlagen:
6 Systeme der lokalen Balance, Prinzip der Spiegelung und Abbildung. Diagnose und Entwicklung eines therapeutischen Konzepts nach traditionellen chinesischen Grundlagen wie Yin Yang, Ba Gua (8 Trigramme), System der Matrixanalyse.

Praktische Grundlagen:
Anwendung der lokalen Balance bei lokalisierten Schmerzen wie Schulterschmerz, HWS-Syndrom, Lumbalgie oder Knieschmerz, verdeutlicht anhand zahlreicher Fallbeispiele.

 

Kurs 2:

Theoretische Grundlagen:
Wiederholung der lokalen Balance. Globale Balance, Prinzip der statischen und globalen Balance, Diagnose und Entwicklung eines therapeutischen Konzepts nach den Regeln der globalen Balance

Praktische Grundlagen:
Anwendung der globalen Balance mit dem Schwerpunkt der Behandlung innerer Störungen, wie Reizdarm, Asthma, Allergie oder Dysmenorrhoe. Anwendung der statischen und dynamischen Balance, zahlreiche Fallbeispiele werden die Theorie verdeutlichen.

 

Kurs 3:

Theoretische Grundlagen:
Spezielle Systeme der globalen Balance wie Akupunktur nach dem I Ging, Berechnung eines Therapiekonzepts nach den Hexagrammen, dieses ermöglicht besondere Möglichkeiten für die Behandlung psychischer Disharmonien oder die Strategie der 12 magischen Punkte.

Praktische Grundlagen:
Verdeutlichung des theoretischen Inhalts anhand vieler Fallbeispiele. Praktische Anwendung der I Ging Akupunktur und der Strategie der 12 magischen Punkte.

Vortragende

Dr. Niksa Bareza OGKA

Dr. Niksa Bareza

Dr. Johannes Hickelsberger OGKA

Dr. Johannes Hickelsberger

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