Telefon: (0316) 37 40 50
|

Studien

21
Mai

Verbotene Akupunkturpunkte in der Schwangerschaft – überholte Tradition oder beachtenswerter Existenznachweis? Ergebnisse der retrospektiven Studie der Universitätsfrauenklinik Mannheim

Zusammenfassung
Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass die Ergebnisse dieser retrospektiven Untersuchung mittels Auswertung der Behandlungsakten belegen, dass es für die Existenz von Verbotenen Punkten in der Schwangerschaft keinen Nachweis gibt. Die Existenz von Verbotenen Punkten konnte bei der praktischen Anwendung aller Punkte, in allen Phasen des Schwangerschaftsverlaufs und den untersuchten Anwendungsindikationen nicht belegt werden. Die hohe Zahl der in die Studie eingeschlossenen Patientinnen (n = 5.885) sowie die Ergebnisse lassen den zweifelsfreien Schluss zu, dass der traditionellen Lehrmeinung der Verbotenen Punkte in der Schwangerschaft der Existenzbeleg fehlt.

Autoren: A.Römer, W.Zieger, F.Melchert, erschienen in Dt. Ztschr. f. Akupunktur 56, 3/2013

Quelle: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0415641213007285